Jahre nach Volke ein Ende zu machen. Das Ansehen der ^«Pe?t.wt R^ Römer verhinderte ihn, sich des Königreiches Ae-^r.GeK58Z. gypten zu bemeistern. Sie führten mit dem Per- ^seus Krieg,welcher fertiger war,etwaszu unterneh-men, als auszuführen, und seinen Bundsgenossendurch seinen Geiz, seinen Kriegsheeren aber durch
586. seine Zaghaftigkeit den Untergang brachte. Er l6L» ,wurde von dem Consul, Paulus Aemilius , über-wunden, und gezwungen, sich in seine Hände zu
liefern. Gentius, König in Illyrien , seinBundsgenosse, welcher durch den Prätor, Ani-cius, binnen dreyßig Tagen überwältigt wurde,hatte ein gleiches Schicksal. Das KönigreichMacedonien , welches beynahe siebenhundertJahre gedauert, und zweyhundert Jahre hindurchnicht allein Griechenland , sondern auch dem gan-zen Oriente Beherrscher gegeben hatte, war nun /weiter nichts, als eine römische Provinz. Dierasende Wut des Antiochus gegen das Volk Got-tes vermehrte sich. Damals machte sich Ma-thatias, ein Opferpriester, aus dem Geschlechtedes Pinehas , ein Nachahmer seines Eifers,durch seinen muthigen Widerstand, und durch
587. seine Befehle, die er noch sterbend für die Wohl- 167.fahrt seines Volkes gab, einen herrlichen Namen.
588. Judas Maccabäus , sein Sohn, siegte, obgleich 166»die Menge seiner Feinde beynahe unzählig war.
589. Die Familie der Asmonäer, oder der Maccabäer, 165.wurde zur Herrschaft erhoben,und der Tempel/wel-chen die Heiden entheiligt hatten, aufs neue wieder
590. eingeweiht. Das Hohepriesterthum des Judas , 164»und die Ehre des priesterlichen Dienstes wurdewiederum erneuert. Antiochus starb eines To-des,