in die allgemeine Geschichte. 9z
<Mre »ach des, den er mit seiner Gottlosigkeit und mit sei- JahreSt dt Rom Hochmuth? verdient hatte. Er suchte GottKhr. Geb.' in seiner schrei! Krankheit durch eine heuchlerischeBuße zu versöhnen; sein Zorn blieb aber widerdiesenhochmüthigen König unversöhnlich. SeinSohn/ Antiochus Eupator, welcher noch ein Kindwar, folgte ihm unter der Vormundschaft seinesStatthalters, des Lisias, nach. Wahrend sei-ner Minderjährigkeit wollte Demetrius Soter ,welcher noch, als Geisel, inRomwar, sich wiederin sein Reich einseßen; allein er konnte vom Se-nate die Erlaubniß nicht erhalten, in sein Kö-nigreich zurück zu gehen. Die römische Staats-kunst wollte lieber einen König haben, der noch
591. ein Kind wäre. Unter dem Antiochus Eupator 16z»hatten die Verfolgungen des Volkes Gottes und
die Siege des Iudaö Maccabäus immer noch
592. ihren glücklichen Fortgang. Im Königreiche,Sy- 162.rien,entsiehen Uneinigkeiten und Spaltungen.De-metrius entwischt aus Rom ; die Völker erkennen
. ihn für ihren Herrn, und der junge Antiochuswird mit dem Lisias, seinem Statthalter, umge-bracht. Den Jüden aber wurde unter demDe-metrius nicht besser, als unter seinen Vorgan-gern, begegnet. Allein er hatte auch ein gleichesSchicksal mit ihnen 5 seine Feldherren wurdenvom Judas Maccabäus geschlagen, und dieHand des stolzen Nicanors, womit er den Tem-pel so oft bcdräut hatte, zu Jerusalem auf-gehangen. Aber kurz darauf wurde Judas
59z» Maccabäus durch die Menge seiner Feinde über- 161.wältigt und getödtet, da er mit einer, erstaun-lichen Tapferkeit stritt. Sein Bruder, Jona-
thas,