Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
113
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in die allgemeine Geschichte, uz

hat. Man würde nicht einmal einer so großen Jahre nochRichtigkeit nöthig haben, und es zwingt uns ^Af/^'nichts , die Mitte, welche Daniel bezeichnet hat,in einer so außerordentlichen Schärfe zu neh-men. Diejenigen, welche am schwersten zu be«friedigen sind, würden sich begnügen, wenn siediese Mitte auf einige Weise zwischen den bey-den äußersten Enden finden. Dieses sage ichaus der Ursache, daß diejenigen, welche ihre Grün-de zu haben glauben, den Anfang der Regie-rung jdes Artqxerres, oder den Tod unsers Hei-landes etwas früher oder später anzunehmen,daß diese, sageich, sich in ihrer Rechnung keinenZwang anzuthun, diejenigen aber, welche sich un-terstehen wollen, eine klare Sache durch chronolo-gische Grübcleyen zu verwirren, ihre unnützeSpißfündigkeit fahren lassen sollen.

Die Finsternisse, welche den ganzen Erdkreisim Mittage und gleich in dem Augenblicke, daJesus Christus gekreuzigt wurde, bedeckten,wurden von den heidnischen Schriftstellern wel-che diese merkwürdige Begebenheit aufgezeich-net haben, für eine gemeine Sonnenfinsternißangesehen *. Allein die ersten Christen habengegen die Römer von dieser Verfinsterung, alsvon einem Wunder, geredet, welches nicht allemvon ihren Geschichtschreibern, sondern auch in den.öffentlichen Registern angemerkt worden wäre.

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