in die allgemeine Geschichte. 259
davon/ als den Zehnten, den er Gott opferte, und denTheil für die Hülfsvölker, die er in den Streit ge-führt hatte. Im übrigen schlug er auch die prach- lB.Mos.i-.tigen Geschenke der Könige, denen er doch einen so ^großen Dienst geleistet hatte, mit einer Großmuth c.zz, 6.aus, die ihres gleichen nicht hat, und er wollte nichtleiden, daß sich iemand rühmen möchte, er hatteAbraham reich gemacht. Er wollte keinem etwas zudanken haben, als Gott, der ihn beschützte, und vordem er in einem vollkommnen Glauben und Gehor-same wandelte.
Dieser Glaube leitete ihn, als er sein vaterlichesLand verließ, und in dasjenige gieng, welches ihmGott zeigte. Gott , welcher ihn berufen, und seinesBundes würdig gemacht hatte, richtete denselben un-ter folgenden Bedingungen mit ihm auf.
Er versprach ihm, daß er sein Gott, und der Gott iB.Mos. 17,und der Beschüßer seiner Kinder seyn wollte, unddaß sie ihm, als dem einzigen Gott, dem Schöpferdes Himmels und der Erde, dienen sollten.
Er versprach ihm ein Land, und dieses war dasLand Canaan, welches der bestandige Aufenthalt sei-ner Nachkommeilschaft, und der Sitz der Religionseyn sollte.
Er hatte keine Kinder, und sein Weib, Sara, i B. Mos.war unfruchtbar. Gott schwur ihm bey sich selbst, ^.und bey seiner ewigen Wahrheit, daß von ihm und c.17,^.'seinen: Weibe ein Geschlecht gebohren werden sollte,welches den Sternen am Himmel, und dem Sandeam Meere, gleich seyn würde.
Allein, das folgende Versprechen Gottes ist nochweit merkwürdiger. Alle Völker stürzten sich immertiefer in die Abgötterei). Gott versprach dein heili-
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