21O Bischof Bosfuets Einleitung
iB-M.-^z. gen Patriarchen, daß in ihm und seinem Samenc.is, i». alle diese blinden Völker, die ihn vergaßen, gesegnet,und zu seiner Erkenntniß berufen werden sollten, in wel-cher der wahre Segen zu finden ist.
Durch diese göttliche Zusage ist Abraham der Va-ter aller Gläubigen geworden, und seine Nachkom-menschaft sollte die Qvclle seyn , aus der sich der Se-gen über die ganze Erde ergießen sollte.
In dieser Zusage war das Versprechen von derZukunft des Meßias eingeschlossen, der unsern Väternso oft, als derjenige, verkündigt worden ist, derder Heiland aller Heiden und aller Völker auf Erdenseyn sollte.
Also wurde dieser gebenedeyte Samen, welcherder Eva versprochen worden war, auch der Sameund ein Abkömmling Abrahams .
Darauf beruht der Bund Gottes mit seinemiD.Msf. 17. Knechte, Abraham; so sind die Bedingungen dessel-ben beschaffen. Abraham empfing das Siegel davonin der Beschncidung. Diese Ceremonie sollte anzei-gen, daß dieser heilige Mann mit seiner ganzen Fa-milie dem Herrn zugehörte.iB.M-N/-. Abraham hatte noch keine Kinder, ehe der Herrc'17,-0.' ""fing, f<-'i" Geschlecht zu segnen. Gott ließ ihnc.'-i/iz.' auch nachher noch verschiedne Jahre ohne Kinder.Hierauf zeugte er den Jsmael, den Stammvater ei-nes großen Volkes, aber nicht des erwählten Volkes,das ihm so oft versprochen worden war. Der Va-ter dieses erwählten Volkes sollte von ihm und seiner1B.Mvs.21. Frau, Sara, herkommen, welche unfruchtbar war.Endlich wurde, dreyzehn Jahre nach der Geburt desJsmael, dieser so erwünschte Sohn gebohren. Erwurde Jsaac genannt, und sein Name wird von ei-nem