m die allgemeine Geschichte.
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sichtige und ungekünstelte Gesetz, welches die Gesell-schaft der Menschen unter einander durch die heiligeGesellschaft der Menschen mit Gott verband.
Zu diesen heiligen Anordnungen sügre er majestä-tische Ceremonien hinzu, und ordnete Festtage an, an 5 B. M,welchen sich das Volk Israel an die Wunder Gottes ^' ^ 'erinnern sollte, durch welche er sie befrcyet hatte. Ergab ihnen die kraftigsten und umständlichsten Ver-sicherungen, daß ihnen alles glücken sollte, so lange siedem Gesetze unterworfen bleiben würden; da im Ge-gentheile auf ihren Ungehorsam eine offenbare undunvermeidliche Rache folgen sollte. Er mußte seinesGottes gewiß seyn, daß er seine Gesetze auf diesenGrund baute, und der Erfolg hat bewiesen, daß Mo-ses nicht von sich selbst, sondern durch den heiligen Geist,geredet hat.
Was die große Anzahl der Gebrauche betrifft, wo-mit er die Hebräer beschwerte, so können sie uns ißtzwar überflüßig zu seyn scheinen; allein sie waren dazu-mal nothwendig, das Volk Gottes von andern Völ-kern zu unterscheiden, und dienten zu einer Vormauerwider die Abgötterei), damit sie dieses erwählte Volknicht auch mit andern hinreißen möchte.
Die Religion und die Traditionen des VolkesGottes sollten unter den zwölf Stämmen erhallenwerden. Zu diesem Endzwecke wurde ein Stammausgesondert, dem Gott mit allen Zehnten und Opferndie Sorge für den Gottesdienst zum Antheile gab.Levi und seine Kinder wurden selbst dem Herrn ausdem ganzen Volke zum Zehnten geheiligt. Aaron wurde aus dem Stamme Levi zum Hohenpriester aus-crschen, und das Hohevriesterthum seiner Familie erb-lich gegeben.
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