in die allgemeine Geschichte. 239
Salamon baute ihn nach dem Modell der Stifts-hütte. Der Brandopferaltar, der Rauchaltar, dergoldne Leuchter, der Tisch zu den Schaubrodten,und alles übrige heilige Gerüche des Tempels wurdenach dein verfertigt, was Moses in der Wüste hatte iV.d,K,e.6,machen lassen. Salamon that nichts, als die Prachtund Große hinzu. Die VundeSlade, welche der e> 5,6u.7.Mann Gottes erbaut Halts, wurde in das Allerhei-ligste gesetzt. In dieses durfte niemand gehen; eswar ein Bild der Majestät Gottes, zu der niemandkommen kann, und ein Bild des Himmels, der denMenschen so lange verschlossen blieb, bis ihnen Je-sus Christus den Eingang durch sein Blut eröffnethatte. Eorc erschien am Tage der Einweihung in sei-ner ganzen Herrlichkeit darinnen.Er erwählte diesen Ortzum Sitze seines Namens und seines Dienstes, und ergebot, daß an keinem andern Orte geopfert werdensollte. Die Einheit Gottes wurde durch die Einheitdes Tempels dargethan. Jerusalem wurde eine hei-lige Stadc, ein Bild der Kirche, wo Gott , als inseinem wahren Tempel, wohnen wollte; er wurde auchein Bild des Himmels, wo er uns durch die Offenba-rung seiner Herrlichkeit ewig glücklich machen wird.
Nachdem Salamo den Tempel erbaut hatte, baute iB.d K-c.?er auch den Pallast der Könige, dessen Bau eines so ""^ ^'großen Prinzen würdig war. Sein Lustschloß, wel-ches das Haus vom Walde Libanon genannt wurde,war sowohl prächtig, als anmuthig. Der Palast,den er für die Königinn baute, wurde eine neue Zier-de der Stadt Jerusalem . Alles war in diesen Ge-bäuden groß, die Vorhöfe, die Galerien, die Altane, iB.d.K.io.der Thron des Königes, und der Stuhl, auf dem er '^s^' ^Gericht hielt. Das Cedernholz war das einzige,
das