Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
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240
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240 Bischof Bofsuets Einleitung

das er zu seine» Gebäuden brauchte. Alles glänztevon Golde und von köstlichen Steinen. Die Bürgerund die Fremden bewunderten die Majestät der«m'ge in Israel. Alles übrige stimmte mit dieserPracht zusammen, die Städte, die Zeughäuser, diePferde, die Äagen, und die Wache des Königes.Der Handel, die Schiffahrt, und die gute Ordnung,nebst einem bestandigen Frieden, hatten Jerusalem B.d.K.io. zur reichsten Stadt im ganzen Oriente gemacht. DasChwü. c. 8 Königreich genoß alle Ruhe lind allen Ueberflufi.^' Alles stellte daselbst die göttliche Herrlichkeit vor.In den Schlachten Davids sah man die Arbeit,die man thun mußte, um diese Herrlichkeit zu verdie-nen , und an dem Reiche Salamons sah man, wieruhig der Genuß derselben sey.

Im übrigen war die Erhebung beyder Könige,und der königlichen Familie die Wirkung einer beson-dern göttliches, Wahl. David preist selbst das Wun-Thron,-8, der dieser Wahl, durch diese Worte: Er hat Iu--4>5- da erwählet zumFürstenthume, und im Hau-se Iuda meines Vaters Haus, und unter mei-nes Vaters hindern hat er an mir Gefallengehabt, daß er mich über ganz Israel zumKönige machte» Unter alien meinen Söhnen,denn der Herr hat mir viel Söhne gegeben,hat er meinen Sohn Galamo erwählet, daßersiyen soll auf dem Stuhle des Königreichesdes Herrn über Israel.

Der Endzweck dieser göttlichen Wahl ist viel er-habner, als er dem ersten Anblicke nach zu seyn scheint.Der so oft versprochne Meßias, dieser Sohn Abra-hams, sollte auch ein Sohn Davids und aller Kö-nige in Iuda seyn. In Absicht auf den Meßias