Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
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259
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in die allgemeine Geschichte. 259

auch geschlagen, wie wir, sagten sie, und es Jes. 14,5.gehet dir, wie uns, der du in deinem Kerzen ^gedachtest : Ich will in den Himmel jielgen,und meinen Stuhl üder die Sterne Gotte. «? er-höhen» Dieses hatte Jesaias vorhervcrkündigt.^abel ist gefallen, sie ist gefallen, und alle Zes--r,Bilder ihrer Görrer sind zu Voden geschla- 46,1.gen; der Del ist gebeuget, der d^?ebo ist ge-fallen, Nebo, Babels großer Gott, von weichemihre Könige ihren Namen entlehnten ; denn die Per-ser, welche die Sonne anbeteten, litten keine Götzen-bilder, und auch keine Vilder der Könige, die manvergöttert hatte. Aber, wie fiel Babel ? Wie diePropheten solches vorhergcwcißagt hatten: Troc'ce^ Ier. 5-, zz.ne soll kommen über ihre Masser, daß sie vcr-- ^ Asiegen. Ieremias hatte solches vorherverkündigt: Sie c. 5-, z?. 57.sollten seinem Ueberwinder freye Bahn machen. DieStadt war crnnken, taumelte und schlief; ihre Freudewar ihr Verrather; nach eben diesen Propheten be-fand sie sich in der Gewalt ihrer Feinde , und wurde,ohne es zu wissen, wie in einem Netze, gefangen. Manließ alle ihre Einwohner über die Klinge springen;denn die Meder, ihre Ueberwinder, suchten wederGold noch Silber, sondern sich zu rächen, und ihren Jes.Haß durch den Untergang eines grausamen Volkes ^.50.zu sättigen, dessen Hochmuth es zum Feinde allerVölker des Erdbodens machte. Es lief hie einer und Ier. 51.da einer den. andern enrgegen,und eineL-otschaft 2ef 47.begegnete hie und da der andern, dem Zxömgezu Babel anzusagen, daß feine Stadt bis ansEnde eingenommen siy. Ieremias hatte diesesgcweißagt. Ihre Sterngucker, denen sie traute, unddie ihr ein ewiges Reich versprachen, konnten sieR z nichr