in die allgemeine Geschichte. 26)
Hoffnung auf den zu erhalten, der die Erfüllung allerWcisiagungen seyn sollte.
Allein gegen das Ende der Zeit, wo alle Prophe-zeihungen aufhören sollten, schien es, als ob Gott allessein ^icht scheinen lassen, und alle Rathschlüsse seinerVorsehung entdecken wollte; so deutlich drückte er dieGeheimnisse der künstigen Zeiten aus.
Daniel, welcher wegen seiner Frömmigkeit selbst -,z^von ungläubigen Königen verehrt, und wegen seinerKlugheit zu den wichtigsten und größten Angelegen-heiten des Staats gebraucht wurde, sah wahrend derGefangenschaft, und vornehmlich gegen das Ende der-selben, auf Befehl Gottes, zu verschiedncnmalen, undunter verschiednen Gestalten, die vier Monarchien,unter welchen die Jüdcn leben sollten. Er bezeichnetsie durch ihre eignen Charaktere. Man steht das Dan. 5.Reich eines Königes der Griechen, wie einen Strom, ^ ^ ^'vorbeyrauschen; das war das Reich des Alexanders. ' ^Man sieht aus seinen Ruinen ein andres Reich ent-stehen, welches geringer ist, als jenes, und durch die Dan>8,-i>x,.innerlichen Spaltungen geschwächt wird. Das istdas Reich der Nachfolger des großen Alexanders, un-ter denen besonders vier Könige in der ProphezeiungDaniels bezeichnet werden. Es ist aus der Geschichtebekannt, daß diese viere mächtiger gewesen sind, alsalle andern, und daß sie allein, ihr Reich ihren Kindernnachgelassen haben. Man sieht in der Weißagungi>eö Propheten Daniels ihre Kriege, die Ausbrüche«ihres Neides, und ihre betrügerischen Bündnisse; man ^sieht darinnen die Härte und den Ehrgeiz der syrischenKönige; den Hochmuth, und die andern Merkmale,welche den Antiochus Epiphanes bezeichnen; diekurze Dauer seines Reiches, und die schnelle Bestra-
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