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ruhigen Besitz- des iandes, das ihm eingegeben wor-den war.
Johannes Hyrcanus folgte, kraft der Verordnungdes Volkes, seinem Vater, Simon, in der Regierungnach. Unter ihm wuchs die Macht der Juden durchihre ansehnlichen Eroberungen. Sie unterwarfen sichSamaria, wie Ezechiel und Jeremias solches vor- Cieck. i<5.hergesagt hatten. Sie demüthigten die Jdumäer, die ^'Philister, und die Ammoniter, ihre bestandigen Fein-de, und alle diese Völker nahmen ihre Religion an.Zachavias hatte solches geweißagt. Der Haß undder Neid der benachbarten Völker gereichen ihnen zukeinem Nachtheile. Sie stiften endlich unter derHerrschaft ihrer Hoherpriester, die ihre Könige wer-den, das Königreich derAsmonäer,oder der Maccabäer,das größer wurde, als iemals ihr Reich gewesen war,wenn man die ZeitenDavids und Salomons auönimt
Also erhielt sich unter allen Veränderungen dasVolkGottes aufrecht. Bald wurde es gestraft, und baldwurde es in seinem Elende wieber aufgerichtet. Gott begegnete demselben, wie seine Verdienste waren»Dieses Volk ist also ein herrlicher Beweis von derVorsehung Gottes, welche die Welt regiert.
Allein seine Umstände mochten beschaffen seyn, wiesie wollten, so hofften sie doch beständig aufdie Zeiten desMcßias. Da erwarteten siegrößre Gnadenbezeugun-gen Gottes, als sie iemals empfangen hatten. Je-dermann sieht, daß dieser Glaube von dem Meßiaö,und seinen Wundern, der noch unter den Juden dauert,von den Patriarchen und Propheten, und also von demAnfange ihrer Nation an, auf sie gekommen ist. Denni» der langen Reihe von Jahren, wo sie selbst erkann-
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* lolspk. anciyu. Ubr. XIII, 8. l?. l».