in die akgemeine Geschichte. 281
mer mächtiger. Sie haben gesehn,, Monseigneur,daß alles dieses von ihren Propheten vorhcrverkündigtworden ist. Ja, alles war darinnen genau bestimmt,was geschehen sollte; die Zeit, die ihre Verfolgungendauern sollten; die Oerter, wo die Schlachten gelie-fert worden sind, und die Länder, die nachher von ih-nen erobert wurden; alles ist in den Weißagungenangegeben worden.
Ich habe Ihnen, Monseigneur, überhaupt et-was von diesen Prophezeiungen angeführt; eine um-ständlichere Ausführung würde eine weit größre Ab-handlung werden müssen. Ich will ihnen nur den erstenVorschmark von diesen wichtigen Wahrheiten geben,die man immer besser einsieht, ic mehr man sie beson-ders durchgeht. Ich will hier nur noch anmerken,daß die Weißagungen unter dem Volke Gottes zu al-len Zeiten so genau erfüllt worden sind, daß nachherdie Heiden selbst, ein PorphyriuS, und ein Julian, derAbtrünnige, die doch sonst Feinde der heiligen Schriftenwaren,wenn sie Exempel prophetischcrWcißagungen ge-be!, wollten,dieselben unter dem jüdischen Volke suchten*.
Ich kann selbst mit Wahrheit sagen, daß der Zu-stand des jüdischen Volkes die fünfhundert Jahre hin-durch, da sie keinen Propheten hatten, prophetisch war.Das Werk Gottes gewann seinen Fortgang, und dieWege wurden zur völligen Ersüllung der Weißagun-gen unvermerkt gebahnet.
Die Wiederkunft aus der babylonischen Gefangen-schaft war nur ein Schatten von der größern und noth-wendigern Freyheit, die der Meßias den Menschen,die inSünden gefangen waren,dereinst geben sollte.Dasjüdische Volk, daß in den verschiednen Landern vonObcrasien, in Kleinasien, in Aegypten , in Griechen-
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