und was sie mit ihren eignen Handen betastet haben.Damit man auch nicht an ihrer Redlichkeit, und ih-rer eignen Ueberzeugung zweifeln könnte, so verbindeter sie, ihr Zeugniß mit ihrem Blute zu versiegeln.Ihre Predigt ist also unbeweglich; der Grund davonist eine gewisse unleugbare Begebenheit, die von allendenen einmüthig bezeugt wird, die sie gesehen haben.Ihre Aufrichtigkeit wird durch die stärksten Proben,die man sich ersinnen kann, durch die Martern undden Tod selbst gerechtfertigt. So unterrichtete sie dergroße Erlöser, ehe er sich zur Rechten seines Vaterssetzte. Darauf gründet sich das Unternehmen von zwölfFischern, die ganze Welt zu bekehren, die doch den Ge-setzen, welche sie ihr vorschreiben sollten, und den Wahr-heiten, die sie zu verkündigen hatten, so sehr zuwiderwar. Sie hatten Befehl, von Jerusalem anzufan-gen , und von da in alle Welt auszugehen, und alleMatch, -z. Heiden und alle Völker zu lehren, und in demLuc. -4. Namen des Vater?/ des Sohnes, und des Hei-- ligen Geistes zu taufen. Jesus Christus verspricht,alle Tage bis an das Ende der N?elc bey ihnenzu seyn/ und versichert ihnen mit diesen Worten diebestandige Dauer des evangelischen Lehramtes.Nachdem er dieses gesagt hat, so fährt er vor allerAugen in den Himmel, sich zu der Rechten seines Va-ters zu setzen.
Die Verheißungen sollen nunmehr erfüllt, und dieProphezeiungen ganz vollendet werden. Die Heidenwerden, nach dem Befehle des von den Todten aufer-standnen Heilandes, zur Erkenntniß Gottes berufen.Es wird zur Wiedergeburt des neuen Volkes Gotteseine neue Ceremonie eingesetzt, und die Gläubigenlernen, daß der wahre Gott, der Gott Israels, dieser