in die allgemeine Geschichte. 299
einige und untheilbarc Gott, dein sie in der Taufe ge-heiligt werden, Vater, Sohn, und Heiliger Geistsind.
Hier also, hier werden uns die unbegreiflichen Tie-fen des göttlichen Wesens, sowohl die unaussprechlicheGröße seiner Einheit, als auch die unendlichen Reich-thümer seiner Natur gezeigt, die in sich selbst frucht-barer ist, als außer sich, und sich ohne Theilung dreygleichen Personen mittheilen kann.
Hier werden die Geheimnisse erklart, die in denSchriften des alten Blindes verhüllt, und gleichsamversiegelt waren. Wir verstehen nunmehr das Ge-heimnis; tziefes Wortes: Lasset uns Menschen iB.M.iMmachen, ein Bild, das uns gleich sey, und dieDreyeinigkeit, welche bey der Schöpfung des Men-schen nur bezeichnet und angemerkt wird, wird beyseiner Wiedergeburt mit ausdrücklichen Worten ver-kündigt.
Wir wissen nunmehr, was die Weisheit sey, die nachdem Ausfpruche desKönige6,Salamo,vor dem Anfangeder Zeiten und von Ewigkeit eingesetzt ist, die Weis-heit, an welcher der Herr seine Lust hatte, und durchdie alle seine Werke geordnet worden sind. Wir wis-sen, wer der ist, von dem David gesagt hat, dcch ervor der Morgenröthe gebohren worden. Das neueTestament lehrt uns, daß dieser das Wort, das in-nerliche Wort Gottes, und, wenn ich so sagen darf,sein ewiger Gedanke sey, der in seinem Schooße ist,und durch den alle Dinge gemacht worden sind.
Nunmehr können wir auf die geheimnißvolle Frageantworten, welche uns in den Sprüchwörtern vorge-legt worden ist: N)ie heißet Gorr; und rvie helft Sxr.zo,4.ser sein Sohn^ weißest du das^ Denn wir wis-sen,