in die allgemeine Geschichte. 519
Auf diese Weise sind uns die Wahrheiten von ei-nem zukünftigen Leben durch Jesum Christum offen-bart worden. Er zeigt sie uns, und selbst in dem Ge-setze. Das wahre gelobte Land, das uns versprochen Hebr.»/14.worden ist, das ist das Königreich des Himmels. ^' ^'Nach diesem glückseligen Vaterlande seufzten Abraham,Isaac, und Jacob. Palastina war nicht würdig, unsreWünsche und die so lange Hoffnung der Vater alleinzu befriedigen.
Aegypten , woraus wir gehen müssen, die Wüste,durch die wir gehen sollen, und Babel, dessen Ge-fängnisse man gleichsam durchbrechen muß, um insein Vaterland zurück zu kehren; das ist die Weltmit ihren Ergeßlichkeiten und Eitelkeiten. Hier sindwir rechte Gefangne, Pilgrime und Irrende, die sichvon der Sünde und ihren Annehmlichkeiten verführenlassen. Wir müssen dieses Joch abwerfen, um in Je-rusalem , in dieser Stadt Gottes, unsre wahre Frey-heit zu finden, und in ein Heiligthum einzugehen, das -Cor.;,i.nicht mit Menschenhanden gemacht ist, und daselbstdie Herrlichkeit Gottes zu schauen.
In dieser Lehre Jesu Christi ist uns das Geheim-niß Gottes offenbart worden; das Gesetz ist ganz geist-lich; seine Verheißungen führen uns zu dem Gesetzedes Evangelii / und dienen ihm zum Grunde. Ebendasselbe Licht erscheint uns überall; es scheint unter denPatriarchen; unter dem Knechte Gottes, Moses , undden Propheten wird es Heller: Jesuö Christus, grös-ser als die Patriarchen, und machtiger, als Moses,und erleuchteter, als die Propheten, zeigt uns diesesLicht in seinem völligen Glänze.
Diesem Gesalbten des Herrn, diesem Gottmen-schen, der, mit dem heiligen Augustin zu reden, die
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