zi8 Bischof Boffuets Einleitung
Leben ausmachen? Sollte er denen, die er liebt, nueeinen Schatten von Glückseligkeit, nur ein Land ge-ben, das an Korn und Oel fruchtbar ist? Sollte nichtnoch ein Land seyn, wo er mit einem Ueberflusse seinewahrhaften Güter ausschüttet?
Ohne Zweifel wird eins seyn; JesuS Christus hat uns dasselbe gewiesen. Denn kurz, der Allmach-tige würde Werke vollbracht haben, die seiner nichtvollkommen würdig waren, wenn er alle seine Herr-lichkeit nur in der Hoheit gezeigt hatte, die unsre schwa-chen Sinne sehen. Alles, was nicht ewig ist, schicktsich wede^zu der Majestät eines ewigen Gottes/ nochzu den Hoffnungen des Menschen, dem er seine Ewig-keit bekannt gemacht hat, und diese unbeweglicheTreue, die er gegen seine Diener beweist, wird nie-mals emen Gegenstand haben, welcher mit ihm einVerhältniß hat, wofern sie sich nicht auf etwas un-sterbliches und ewiges erstrecket.Hebr. li/ 5. Jesus Christus mußte uns also am Ende den Him-,z'!4 i5 ?6. ^ eröffnen, und uns die bleibende Starre zeigen,' wo er uns nach diesem Leben zu sich sammeln will.Er zeigt uns, daß Gott darum sich den Ewigen, denGott Abrahams , Jsaacs, und Jacobs nennt, weilMatth. diese heiligen Manner immer vor ihm leben. GottLuc. ^zs. ist nicht ein Gorc der Todten. Es ist ihm nichtanständig, es so, wie die Menschen, zumachen, dieihre Freunde nur bis an das Grab begleiten, und ih-nen weiter hinaus keine Hoffnung lassen können, unddas würde ihm eine Schande seyn, sich mit so vielemNachdrucke einen Gott Abrahams zu nennen, wenner nicht im Himmel eine ewige Stadt gegründet hät-te, wo Abraham und seine Kinder selig leben könn-W» '' ' . - - > --5,^!D-^>
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