in die allgemeine Geschichte, zi?
rechtigkeit eines einzigen macht,.daß viele ge-rechtfertigt werden. Worauf können wir nichtAnspruch machen? So wir Gott versöhnet sind Rom. 5/ 6.7.durch den Tod seines Sohnes, da wir noch ^-Feinde waren, vielmehr werden wir selig wer-den durch sein Leben, da wir nun versöhnetsind. Alles gehört uns in Jesu Christo; seine Hei-ligkeit, sein Leben, seine Herrlichkeit, seine Seligkeit.Das Königreich des Sohnes Gottes ist unser Erbtheil.Es ist nun nichts mehr für uns zu hoch, wofern wiruns nur nicht selbst erniedrigen.
Unterdessen daß Jesus Christus unser ganzes Ver-langen befriedigt, und alle unsre Hoffnungen übertrifft,so vollendet er das Werk Gottes, das er unter denPatriarchen und unter dem Geseße Mosis angefangenhat.
Damals wollte sich Gott durch sinnliche Erfahrun-gen bekanntmachen. Er erzeigte sich herrlich in sinn-lichen Versprechungen; gütig, indem er seine Kindermit Gütern überschüttete, die ihren Sinnen schmei-cheln; mächtig, indem er sie von den Händen ihrerFeinde befreyt; getreu, indem er sie in das versprochneLand ihrer Väter führt, und gerecht durch die offen-baren Belohnungen und Bestrafungen, die ihre Werkeverdienten.
Alle diese Wunder bahnten den Weg zu den Wahr-heiten, die JesuS Christus lehren sollte. Wenn Gott so gütig ist, daß er uns dasjenige giebt, was unsreSinne verlangen, wie vielmehr wird er uns das ge-ben, was unser Geist begehrt, der nach seinem Bildeerschaffen ist? Wenn er so zärtlich und wohlthätig ge-gen seine Kinder ist, sollte er seine Liebe und seineWohlthaten in so wenig Jahre einschließen, die unser
Leben