Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
335
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m die allgemeine Geschichte. W

und in al/eN>elc ihretVorte. Unter ihren Schü-lern war beynahe kein Land so entfernt und unbekannt,wohin das Evangelium nicht gedrungen wäre. Hun-dert Jahre nach Christi Geburt rechnete der heiligeJustinuS schon viele wilde Nationen, und selbst dieberumschweifendrn Völker unter die Gläubigen, wel- , ..

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che noch hier und da aus Wagen herunnrrten, ohne z-r -6/.einen gewissen beständigen Aufenthalt zu haben. Daswar nicht etivan eine eitle Vergrößerung; es war einegewisse und bekannte Wahrheit, die er vor denrömischen Kaisern, und im Angeflehte der ganzen Weltbehauptete. Bald darauf lebte der heilige Irenäus ,und er sah die Anzahl der Kirchen immer zunehmen.Ihre Eintracht verdiente die Bewunderung des Erd-kreises; was man in Gallien, in Spanien, in Deutsch-land glaubte, die Lehre bekannte man in Aegypten , undim ganzen Oriente, und wie man auf der ganzen ir""-!,--;.Erde nur eine Sonne hatte, so leuchtete auchin der ganzen Rirche von einem Ende der lVeltbis zum andern nur ein Licht der Wahr-heit.

Man erstaunt, so zu sagen, bey einem ieden Schrit-te, den man in der Zeit thut, über den glücklichenFortgang, mit dem sich die Kirche ausbreitet. Mit-ten im dritten Jahrhunderte zählten Tcrtullian, undOrigenes ganze Völker zur Kirche, welche man kurzvorher noch nicht dazu rechnete. Diejenigen, welcheOrigenes ausnahm, waren die allerentfermesten in derbekannten Welt; kurz darauf aber rechnete Arnobius auch diese unter die Christel: *. Was konnte die

Welt

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