hcit, und entsagen den Prophezeyungen, wo der Heili-ge Geist selbst die Tage des 'Messias gezählt hat:Allein indem sie ihnen entsagen, so erfüllen sie diesel-ben, und bekräftigen die Wahrheit von dem, was sievon der Blindheit und dem Falle der Juden sagen.
Sie mögen auf die Prophezeyungen antworten,was sie wollen; die Zerstörung, welche die Weissa-gungen vorherverkündigten, ist zu bestimmter Zeit er-folgt; der Erfolg ist ein stärkrer Beweis, als alle ih-re Spißsündigkciten, und wenn der Meßias in die-sen unglückseligen Zeiten nicht gekommen ist, so sindsie von den Propheten hintergangen worden»
Damit wir sie völlig überzeugen, so wollen wirzween Umstände anmerken, die ihren Untergang unddie Ankunft des Meßias begleitet haben. Der eineUmstand ist dieser: die beständige, und seit den ZeitenAarons ununterbrochne Folge der Hohenpriester hörcedazumal auf. Der andre Umstand ist dieser: die Stam-me und Familien, die bis auf diese Zeiten von einan-der beständig unterschiedeil worden waren, vermengtensich unter einander, und aller Unterschied zwischen ih-nen gieng, ihrem eignen Geständnisse nach, verlohren.
Dieser Unterschied war bis auf die Zeiten des Mes-sias nothwendig. Aus dem Stamme Levi solltendie Diener im Heiligthume herkommen. Aus demGeschlechte Aarons sollten die Priester und Hohen-priester gebohren werden. Aus dem Stamme Iuda sollte der Meßias selbst hervorgehen. Wenn die Fa-milien nicht bis auf den Untergang der Stadt Jeru-salem und die Ankunft Jesu Christi von einander un-terschieden gewesen mären, so würden die jüdischenOpfer vor der Zeit Untergängen seyn, und David wä-re der Ehre beraubt worden, für den Vater des Mes-sias