in die allgemeine Geschichte. Z89
Bestrafung ihrer ' Undankbarkeit, und zur Unter-drückung ihres Hochmuths bestimmt hat, endlich ver-flossen seyn wird.
Unterdessen bleiben sie ein Spott der Völker undein Gegenstand ihres Abscheues, und dennoch bringtsie eine so lange Sklaverei) nicht zu sich selbst, ob siegleich allein zu ihrer Ueberzeugung hinlänglich wäre»Denn daß ichs kurz zusammenfasse, was erwartestdu,o du ungläubiger Jude, mit dem heiligenHicroiwmus" zu reden ; Du hast vor der Zeit derRichter viele verbreche«: begangen; deine Ab-götterei bat dich zum Sklaven aller benach-barten Völker gemacht; allein Gorc hatte baldErbarmen mit dir, und sendete dir Heilande»Du hast deine Abgöttereien und deine Greueliinrer deinen Rönigen vermehrt; aber die ab-scheulichen Verbrechen, in welche du unter demAhas und Manasses gefallen bist, sind nurmit einer siebzigjährigen Gefangenschaft be-straft worden. Cyrus ist gekommen, und hacdir dein Vaterland, deinen Tempel, und deineGpfer wiedergegeben. Endlich bist du vomVespasian und Tirus völlig unterdrückt wor-den , fünfzig Jahre darauf hac Hadrian dichbeinahe ganz ausgerottet, und es sind nun-mehr beynahe vierhundert Jahrs verflossen,daß du in der Rnechtfchaft bist. Dieses sagteder heilige Hieronymus, und dieser Beweis ist nachder Zcit noch mehr bekräftigt worden; denn es sind zuden Iahren der Knechtschaft der Jüden noch zwölf-hundert Jahre hinzugekommen. Wir wollen also an-statt der vierhundert Jahre sechzehnhundert Jahre sa-gen, daß seine Sklavercy dauert, ohne daß sein JochBb z noch* ttlei-on, sx, sä v»r. rvm. z. LxiA,