M Bischof Bossuets Einleitung
noch leichter geworden ist. lVas haft du gethan,o du undankbares Volk? Du bist in allen L.än,dern ein Sklave, und ein Rnechr aller Fürsten ,und dienst doch keinen fremden Göttern, wiehat dich Gorr, der dich erwählt hat, vergessen,und was ist aus seiner alten Barmherzigkeitgeworden! N)elches Laster, welches Verbre,chen ist grösser, als die Abgörrerey, das direine Strafe zuzieht, die dir alle Abgöttereiennicht zugezogen haben? Schweigst du? Dukannst nicht begreifen, was Gocc so unerbm,lich macht ^ Erinnere dich an diese tVorte dei-ner Väter: SeinBlur komme über uns undM-Matth. 27, sre Rinder, und an diese tVorre: N>ir haben-,5. keinen andern Rönig, denn'den Raijer. DerJob. 19,15. ^leßias wird dein Rönig nicht seyn; behalte,Rom. », »5. was du Sir erwahlr hast; bleib ein Sklave desKaisers und der Zxönige, bis daß die Lulleder Heiden eingegangen sey, und ganzIsrael erlöst werde.
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Von
der Bekehrung der Heiden, durch
ANie Bekehrung der Heiden -war die andre großeBegebenheit, welche sich zu den Zeiten desMeßias zutragen, und ein gewisses Merkmal seinerAnkunft seyn follte.Wir haben gesehen, daß solches diePropheten deutlich vorherverkündigt haben. Ihre Ver-sprechungen sind in den Tagen unsers Heilandes erfüllt. worden. Was die Philosophen sich nicht un-terstanden haben, was weder die Propheten, noch
das