in die allgemeine Geschichte. 49z
Apostel so oft geschlagen, und gesteinigt werden sieht,daß sie oft auch mitten unter dem Pöbel für todt liegenblieben ? Allein der Eigennuß wird noch eine viel groß«re Macht wider die Kirche bewaffnen; der Eigen-nuß wird den Senat, das Römische Volk, und dieKaiser wider die Chn'sten reizen.
Der Senat hatte durch öffentliche Verordnungen)schon seit langer Zeit fremde Religionen verboten^.Die Kaiser hatten ebenfalls diese Politik angenom-men, und Mccanas rieth in der schönen Berathschla-gung, welche zu? Abstellung der Misbrauche in derRegierung gehalten wurde, unter andern Einrichtun-gen dem Kaiser, alle Neuerungen in der Religion zuverhindern, weil sis nothwendig gefährliche Bewe-gungen im Staate verursachten. Die Meynung wargegründet; denn was bringt die Gemüther mehr auf,und was verleitet sie zu grössern Ausschweifungen?Allein Gott wollte zeigen, daß die Einführung derwahren Religion solche Unruhen nicht verursachte;und das ist eins von den Wundern, welches uns deut-lich zeigt, daß er seine Hand bey diesem Werke gehabthabe. Denn wer sollte nicht erstaunen, wenn er sieht,daß unter allen den Verfolgungen, die die Kirche aus-stehen müssen, unter allen den Gausamkeitcn, welchedie Wut der Verfolger nur erdenken können, unter sovielen Rebellionen, und bürgerlichen Kriegen sich keineinziger Christ, weder ein guter noch ein böser in dieVerschwörungen wider die Person der Kaiser einge-lassen^? Die Christen fodern ihre größten Feinde auf,daß sie nur einen einzigen nennen sollenz allein es gab
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