in die allgemeine Geschichte. 41z
gypter, welche aus Erstaunen über die Wunder, dieGott durch diesen großen Mann in ihrem Lande gethan^hatte, ihn unter die vornehmsten Zaubrer rechneten»Man kann diese Meynung im PliniuS und Avule^juö finden, wo Moses mit dein Jannes und Mam-bre, diesen berüchtigten ägyptischen Zaubrern genanntwird, von denen auch der Apostel Paulus reder, und 2Tim.?,z.die Moses durch seine Wunder zu Schanden gemachthat*. Allein die Jüden konnten leicht darauf antwor-ten. Die Betrügereyen der Zaubrer haben niemalseine dauerhafte Wirkung gehabt, und zielen nicht aufdie Bestätigung des wahren Gottesdienstes und einesheiligen Lebens ab; wozu noch kömmt, daß Gott seineHerrschast wohl zeigen, und Werke ausführen kann,die keine feindselige Gewalt nachzuahmen vermögendist. Eben diese Ursachen vertheidigen Jesum widereine so eitle Beschuldigung, die, wie wir angemerkt ha-ben , zu nichts, als zu einem Beweise dienen, daß erunstreitig Wunder gethan hat.
Sie sind so unstreitig, daß die Heiden dieselben so-wohl, als dieIüden einräumen müssen. Celsus, diesergroße Feind der Christen , der sie in den ersten Zei-ten mit aller ersinnlichen Geschicklichkett angegriffen,suchte mit einer unbeschreiblichen Sorgfalt alles auf,was ihnen schaden konnte; allein er konnte sie doch nichtleugnen Er sagte nur mit den Jüden, Christushätte die Geheimnisse der Aegypter, nämlich die Zau-berei) gelernt, und sich wegen der Wunder, die ervernwge dieser verdammlichen Kunst gethan hätte,die Gottheit zueignen wollen. Das ist di'e Ursache,warum man die Christen auch für Zaubrer hielt, und
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