nt die allgemeine Geschichte. 417
che und elende Ausflucht! Denn außerdem daß dieFabeln ärgerlich, und alle Allegorien kalt und erzwun-gen waren, so fand man am Ende nichts, als daß diesereinzige Gott die Welt mit ihren Theilen wäre. DerGegenstand dcrReligion blieb also imGrunde immer dieNarur,und die Crearur wurde noch immerfort angebetet,anstatt daß der Schöpfer angebetet werden sollte.
Die schwachen Vertheidigungen der Abgöttcrcy be-friedigten die Philosophen nicht, ob sie gleich aus derstoischen Philosophie hergenommen waren. Celsus undPorphyrius suchten also einencue Hülfe in der Philoso-phie des Plato und des PythagoraS , und sie vereinigtenden Glauben von der Einheit Gottes mit der großenZahl der Götter auf eine andre Art. Es ist, sagtensie, nur ein Gott über alles; allein er ist so groß, daßer sich in Kleinigkeiten nicht mengen will. Er warzufrieden, daß er den Himmel und die Sterne gemachthatte; diese Unterwelt war von ihm nicht gewürdigtworden, seiner Hände Werk zu seyn; er hat sievon Untergöttern ausbilden lassen,' und der Menschwar kein würdiges Werk seiner Hände, ob er gleich zuseiner Erkenntniß gebohren war; denn er war sterb-lich. Unsre Natur konnte also nicht zu ihm kommen;sein Aufenthalt war allzuweit von uns entfernt; diehimmlischen Geister, die uns gemacht hatten, dientenuns zu Mittlern bey ihm, und deswegen mußte mansie anbeten *.
Es ist hier der Ort nicht, diese Traume der Plato -niker zu widerlegen; denn sie fallen von selbst hinweg**.
Das
5 OrlA. contr. Lelsum V. VI. ?Iaro!ri l'im. ?oipl,vr.l!l»'. II. äe abttin, ^pul cieOeo 8oc>-. ^NZuli, äe civir.VIIl.14. XVIII.-i. 22. IX z. 6.
^ LMIII.^uLulr.sä Volullati.
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