in die allgemeine Geschichte. 42z
und die erste Gewalt gehörten ihr zu. Alle diejenigen,welche sie verließen, hatten sie vorher erkannt, undkonnte:» weder den Charakter ihrer Neuheit/ noch ihresAbfalles von sich ablehnen. Die Heiden selbst sahensie als die Wurzel, als das Ganze, wovon sich einige'Theile absonderten, und als den lebendigen Stamm an,welcher immer ganz blieb, wenn gleich einige Zweigedavon abgerissen wurden. Celsus , welcher den Chri-sten die Spaltungen in so vielen schismatischen Kir-chen vorhielt, die er von Tage zu Tage unter ihnenentstehen sah, dieser Feind unsers Glaubens bemerkteeine Kirche, die sich von allen unterschied, und diestärkste war, und er nennte sie aus dieser Ursache diegroße Rirche. Z^s giebt unrer den Christen,sagt er, einige, rvelche weder den Schöpfer er-kennen, noch die Traditionen der Juden anneh-men; allein die große Z>irche nimmt sie an^. Erwollte von den Marcioniten reden. In der Unruhe,welche Paulus von Samosata verursachte, hatte derKaiser, Aurelian, keine Mühe, die rechtgläubige Kir-che zu erkennen, als welcher das Haus der Zxirchegehörte, es sey nun solches ein Bethaus, oder dasHaus des Bischofes gewesen "V Er erkannte es de-nen zu, die mit den Bischöfen in Italien und mit demBischose in Rom in Gemeinschaft stunden, weil manin dieser Gemeine immer die meisten Christen wahr-genommen hatte***. Als der Kaiser, Constanz, inder Kirche alles in Verwirrung brachte, so konnte die-se Verwirrung, die er darinnen anrichtete, indem er dieDd 4 Aria-
* 0rig. conrr. LeI5 Hbr, V.
"* LuleK . Nist, x.ccl. likr. VIl. c. Zv.
S. im Anhange die Abb. von dem Begriffe, den manm den ersten Zeiten von der Kirche hatte.