der Welt. Erster Abschnitt. 49
diese Provinzen. Die letzten Jahre dieses gelehrten Z"hr nachMonarchen waren wegen der Unruhen merkwürdig, ^hr- ^'b.die über seine vierte Vermählung entstunden. DerPatriarch, NicolauS, wollte sie nicht zulassen; alleinzur Belohnung seines Widerstandes wurde er insElend verwiesen. Also war es wegen der Gegenwartder Monarchen gefährlich, in Constcmtinopel Bischof,zu senn; in Rom war man es sichrer. Deö Kai- 911sers Tod brachte ihn aus dem Elende zurück. Leohinterließ von seiner vierten Gemahlinn, Zoe, einenminderjährigen Prinzen, Constaminuö. Eö folgteihm aber sein Bruder, Alexander, ein ruchloser Fürst.Seine erhabne Art zu denken bewies der Ausspruch,den er öffentlich that: daß das romische Reich nurso lange glücklich gewesen wäre, als es Götzen ange-betet hatte.
Berengar wurde von iambertcn, seinem Mitbuh- 91^. 91 iler, durch die Verrätherey eines Grafen von May- ^?»>/>-./>land befrcyt, welcher denselben auf der Jagd um-brachte. Adalbertö Beyschläferinn, Theodor«,machte nach des Sergl'us und AnastasiuS Tode einengewissen Land» zum Bischöfe. Aus Dankbarkeit ge-gen sie, mußte derselbe einen Diaconus von Raven-na, Johannes genannt, dessen Schönheit sie bezau-bert hatte, erst zum Bischöfe von Bologna , und ineben dem Jahre zum Erzbischose zu Ravenna, ma-chen. Der schändliche Umgang, den sie mit die-sem Johann unterhielt, hatte so viele Reizungen fürsie, daß sie ihn, nach des AnastasiuS Tode, auf denrömischen Stuhl erhob. Also hatte man zu der Zeit 91:Verdienste genug zu dieser Würde, wenn man schönwar, und sich in die Arme eines Unzüchtigen warf,dem man gefiel. Wie sehr müssen nicht die Mön-U. Theil. ' D che