Vorrede.
XI»
auch die Urtheile, welche öffentlich darüber gefal-let werden, nicht gleichgültig seyn, und ich haltees für Pflicht, die dagegen gemachten Einwürfe,so ungegründet und unbedeutend sie auch seyn mö-gen, zu beantworten, um so viel mehr, da beyder noch so seltenen gründlichen Sprachkenntnißdie letztern oft den meisten Eindruck machen. Ichmache mit der Recension in der Berliner Biblio-thek B.47. St.i. S.267 f. den Anfang, weil mirnoch keine andere zu Gesichte gekommen. Ichsetze sie ganz her, und meine Antworten in Ge-stalt der Anmerkungen darunter.
Ich übergehe den Eingang, welcher ein blo-ßes Compliment enhält.
über die Ordnung und Einrichtung derselben,wollen wir geschickte und erfahrne Schullehrer ur-theilen lassen: denn diefe werden am besten ein-sehen, was sie darin vorzügliches hat, und wieviel es zu mehrer Deutlichkeit in dem Unterrichteder Jugend beytragen kann Wir wollen,
b 2 um
(1) Da der Plan, die Einrichtung und Vollständigkeit, nebstder Deutlichkeit der Begriffe und Richtigkeit der Gründedas Wichtigste an einem jeden Lehrbuche, und eben das ist,wodurch sich diese Sprachlehre von andern unterscheide»soll, so muß es allerdings befremden, daß mein Hr. Recen-sent dieses erfahrnen Schullehrern zu untersuchen über«läßt, und nur meine Sprachregeln prüfen will, die dochauf das genaueste mit jenen verbunden sind. Ich willdie Ursachen nicht untersuchen, welche ihn dazu bewogenhaben, wünschte aber doch, daß jeder Recensent Me Stü»cke wenigstens historisch anzeigen möge,