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Vorrede.
um unsere Leser mit demjenigen bekannt zn ma-chen, was Herr A. in Ansehung der Sprach-regeln selbst geleistet hat, diese Grammatik mit al-ler Aufmerksamkeit durchgehen, alles Vorurtheilbey Seite setzen, und, im Fall wir so etwas fin-den möchtet», worin wir anderer Meinung sind,uns die Freyheit nehmen, eine Anmerkung dabeyzu machen. Herr A. hat zwar, was das Fachder Deutschen Sprache betrifft, nicht die portheil-haftesten Gedanken von dieser Bibliothek, denn ersagt im Wörterbuchs zten Th. 930 S. „Über-haupt zeigen sich die Berliner Bibliothekare von„einer sehr schwachen Seite, so oft sie sich nur in„das Feld der Sprachkunde und Sprachrichtig-„keit wagen Allein dieser Ausspruch soll
uns nicht abschrecken, und wir werden uusere An-merkungen zugleich dem Urtheile anderer Sprach-kenner unterwerfen.
In der Einleitung wird i) von der Spracheüberhaupt; 2) von der Geschichte der DeutschenSprache; z) von den Deutschen Mundarten, und4) von der Deutschen Sprachlehre gehandelt, wo-von Herr A. auch eine besondere Schrift, unterdem Titel: Über die Geschichte der DeutschenSprache, über Deutsche Mundarten undDeutsche Sprachlehre, heraus gegeben hat, wel-che
(2) Ich verspreche meinem Hrn. Necens. als ei» ehrlicherMann, diesen den Herren Viblivthecaren so unvergeß-lichen Ausspnich mit dem größten Vergnügen zurück zunehmen, so bald es nur ohne Verletzung d»r Wahrheitund meines Gewissens geschehen kann.