Vorrede.
xi.r
hören, und nicht einmahl überall bekannt, sondernnur in einigen Gegenden gebräuchlich sind
Gottsched hatte bey den Zeitwörtern dreyFutura eingeführet: die ungewisse künftige Zeit,ich will loben; die gewisse, ich werde loben;und die bedingte, ich würde loben. Herr A.läßt mit Recht das erste und das letzte weg,er setzet aber dafür ein iuturum exacium , ichwerde gelobet haben; allein auch dieses Fu-turum möchte man mit mehrerem Rechte in die(üonjus. perixKiM. bringen, oder zu solchen Re-densarten setzen, die aus Verbindung mehrererHülfswörter, oder solcher, welche von einigen un-eigentliche Hülfswörter genannt werden, entstehen,als: ich würde gelobet haben, ich bin geliebtgewesen, ich sollte, könnte, möchte gelobethaben, und dergl. Denn erstlich kommen in die-sem Futuro zwey Zeiten zustimmen, indem manvon einer künftigen Zeit redet, da die -Sache ge-schehen wird, siehet man zugleich auf eine vergan-gene Zeit, in welcher sie wird geschehen seyn, undkönme es daher vielleicht eben so gut tuturum xer-teAum, als iuwrum exaÄum, nennen. Zwei-tens, ist es wenig gebräuchlich, indem man gemei-niglich das Perfectum dafür setzet. Man sagt ge-wöhnlicher, wenn ich meine Arbeit vollendet ha-be, will ich zu dir kommen, als, wenn ich meine
c 5 Arbeit
<Z5) Ber> enzen ist solches auch wirklich angemerket wor-den; be» eln findet diese Einschränkung nicht so sehrStatt, weil z. V. allein, ältlich riechen und schmecken,U, a. m. im Hochdeutsche», völlig gangbar ist.