Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
287
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z.Kap. überhaupt. §.115.116. 287

vorher gehet, und sie veranlasset, aber nicht die Stei-gerung selbst ist. Braucht man ja einen Lateinssehen Ausdruck, so ist Gradation bequemer. Wirwerden an seinem Orte sehen, daß eigentlich nur dieAdverbien gesteigert werden, daß sie aber nach die»ser Biegung, vermittelst des Concretions-Zeichen,auch als Adjective dienen können.

§. 115. 5. An dem Verbo, dem wichtigsten und Dcr'C»«»wesentlichsten Theile des Prädicates, lassen sich sehr jugation«mannigfaltige Verhältnisse bezeichnen, welche ins-gesammt in den zufälligen Bestimmungen desselbenin 'Ansehung des Subjectes gegründet sind. DieSprachen haben in diesem Stücke gleichsam miteinander gewetteifert, und dadurch das Verbum zueinem der künstlichsten Redetheile gemacht, dessenBau dem größten Verstände Ehre machen würde,ungeachtet er überall nur ein.Werk dunkel empfun.dener Ähnlichkeiten und Begriffs ist. Die Deut-schen sind indessen unter manchen andern Völkernin Bezeichnung dieser Verhältnisse am sparsamstengewesen, denn sie bezeichnen bloß die Art, wie dasPrädicat von dem Subjecte gesagt wird, 5Vodum>die Zeit, wenn es von ihm gesagt wird, Tempus,und diese auf nicht mehr als zwiefache Art, undendlich die Person, welche das Subject des SaßeSist, und zwar sowohl nach ihrer einfachen, als mehr-fachen Zahl, personam und ;7?mnerum. Allediese Verhältnisse an einem Worte mit den gehöri-gen Biegungösylben bezeichnen, heißt dasselbe con-zligiren, diese Biegung selbst aber die Lonjuga-risn.

§. n6. Da die übrigen Redstheile entweder et- UnbiegsawKwas bloß unselbständiges bestimmen, oder wenn sie Redttheil?»sich ja auf etwas selbständiges beziehen, mehr wie

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