Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
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i. Dessen Arten. §.120. 29z

Jahrhunderte beweisen, besonders seitdem seit Ein-führung des Christenthums die fremden christlichenPersonennahmen immer häufiger geworden. Dej^sen ungeachret sind sie dem Etymologen in Aufsu-chung und Aufklärung alter längst verloren gegan-gener Wurzelwörter immer noch sehr schätzbar, sowenig sie auch noch bisher von dieser Seite benutztworden. Indessen ist mich nicht zu läugnen, daßihr fruchtbarer Gebrauch ein wenig schwer und müh-sam ist, weil sie durch den langen Gebrauch in demMunde des Volkes oft sehr verkürzet und verstüm-melt worden. Hier sind ein Paar zur Probe, undzwar 1. Fränkische Nahmen aus dem vierten, fünf-ten und sechsten Jahrhunderte:

Männliche Nahmen: I^rtomui^, ZlÄ6emun6,I^uIäeAgst, LarioviK, ivlalzricn, ^-illobguä, ögp-^0, Uain»bau6, ^eutymel', LKarietdo, Ivlerobsucl,Kiebomei-, '.l"beoclelner, Zguto, >IeviAgst, <?ailo,LclubiL, Len^bauc!, Lunno, Lenobalcl, Ivlarcomer,Lloclio, Diclio, Lliln^ebaucl, Lblocleric, Ziemer,8ii;ibei t, Lbunimuncl, Llisraric, Zracbici, Lnrsnm,(Zuntc^r-inl, V»^ticbzr, Lonclo, (?untio, Wictic,I^l^o, 8^insc>, Kolo, (?unclul5, Ller^us, Lc>.bo, ^lummolenux, OzmoZilil, ^gääo, I5Keruls,kglco, l^imlerie, ^Isluls, Vncilenus, ^bi eZi5i1u8,LKraLbai iu8, (DlliAanä, ^oI5, (Zri^o, XVintrio,0äc>, Olo, Lettc», Ki5o, ^evüu, LurZc-glä, Lorb,?l<0ccc>, Lbroin, I^erpo oder Lrj?v, I^raibo, (Zun^c»,Lbucu8, 8ainc>, (?oc!o, Loäin, Loeric,Lnrsmnulk, I^llcbglä, O^äo, Zero.

Weibliche: Llüotbilä, KgäeZunä, KiZumis,Ll^rotilci, (Zunäeucg, "l^euäe^bilcl, Lcitogrg, ^.a-c!iZi8, Llotliunäa, I^osemunclÄ, LrotderZs, Lrot-ülicia, InZunch«, Lliuussus, ZUckiI6i8, ^leic2tru6i8,

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