5. Von der Declination. §. 210. 455
welche anzuführen unnöthig seyn würde. So wieman im Oberdeutschen das mildernde e an denmännlichen Wörtern verbeißt, so lässet man auöeben der Neigung zur Härte auch das End e derweiblichen Wörter in vielen Gegenden weg, undspricht alsdann die Das, Vlum, Färb, Sach,Rüst, Schul, Hur, Gcms, Eidechs, Freund,Lied, Höh u. s. f. Das Wort Thür ist auch imHochdeutschen ohne e sehr gangbar, und bekommtalsdann im Plural ein cn.
2. Einheimische und fremde weibliche Wörterauf ec und fremde auf ie, welche Sylben aber als-dann zweysylbig lauten: die See, Pl. dieSe-cn.So auch die Armee, Allee, Akademie, Phan-tasie , Harmonie u. s. f.
z. Einheimische und fremde weibliche Wörterauf el:
Achsel.
Drossel.
Aanzcl.
Ampel, im
Eichel.
Rartoffel.
Ob erd. für
Epistel.
Mingel.
Lampe.
Fabel.
Augel.
Amsel.
Fackel.
Nunkel.
?wgel.
Fibel.
Mandel.
Aunkcl.
Fidel.
Mispel.
Ayel, Älster.
Fistel.
Morchel.
Bibel.
Fuchtel.
Muschel.
Breyel, besser
Gabel.
^ladcl.
Vräizel.
Geissel, mzst^x.
Nessel.
Capscl.
Gurgel.
Nestel.
Clausel.
Hechel.
Nudel.
Cymbel.
Hummel.
Orgel.
Danel.
Insel.Insel.
Pappel.
Deichsel.
Ranunkel.
Distel.
Aachel.
Raspel.
Ff 4 Regel.