Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
552
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552 i. Th.' 2.-Abschn. z. Kap.

Deutschen noch deutliche Spuren eines Articulipostposittvl oder nachstehenden, nachgesetztenArtikels, welcher allemahl hinten an da6 Wort an-gehänget und mit demselben zu einem Worte ver-bunden wird. In andern Sprachen ist dieser Ar-tikel noch merklicher, z.B. in der Dänischen , woer im Nominative der Einheit für das männlicheund weibliche Geschlecht en, für das sachlicheaber et lautet, Monden, der Mann, für denMond, Order an Statt der Grd; der Syri-schen , Chaldäischen und anderer Sprachen zu ge-schweige». Der Deutsche nachstehende Artikel hatkeinen Nominativ, man müßte denn die Endungen, an vielen Substantiven der dritten Declination,Brunnen, Garten, Daumen u. s. f. (Siehe§. iyi. 192.), als ein Überbleibsel desselben ansehen,in welchem Falle diese Endung doch die Eigenschafteines Artikels längst verloren haben müßte. Ammerklichsten ist er in den drey folgenden Casibus, woer ohne Unterschied des Geschlechtes im Genitiven oder s, und im Dativ und Accusativ en oder nlautet. Spuren desselben scheinen zu seyn: 1. die-jenigen Appellative, welche in der Declination noder en annehmen, S. die vierte und fünfte De-clination der Appellative. 2. Eben diese Bie-gungsjylbe an den eigenen Nahmen, Schwarz,Schwarzens, Schwarzen, z. Das s in derZusammensetzung an dem bestimmenden Worte,selbst wenn es weiblichen Geschlechtes ist: Hof-nungevoll, VordauunIsmicrel, Andachtseifer.4. Das n an dem Dativ und Accusativ der Einheitin manchen noch in den Kanzelleyen und in Auf-schriften auf Briefen üblichen Formeln, wo es sol-chen Wörtern angehänget wird, welche es in derDeclination nicht bekommen: z.B. Herren^!.^7.

Stadt-