Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
566
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566 i. Th. 2.Abschn. 4. Kap.

Wenn dieses Zahlwort den bestimmten Artikelvor sich leidet, so ist es kein eigenes Zahlwort, son-dern ein wahres Adjectivum, indem e6 nicht denUmfang seines Substantives als eines GattungS-worceS bezeichnet, sondern von den darunter begrif-fenen Individuen eines heraus hebet, und dieseseine dem andern oder den übrigen entgegen setzet.Es stehet alsdann dem ander entgegen, welchesgleichfalls kein Zahlwort, sondern in allen Fällenein wahres Adjectivum ist (S. §. Z20.), der einethut dieß, der andere das; der eine will es,der andere mehr; in dein einen Augenblickebehauptet er dieß, in dein andern etwas ansders. Wo das ein im Nominative auch den Ar-tikel entbehren künn, aber alsdann der folgendendritten Art in der Declination folgt: einer bekriegtden andern; einer thut dieß, der andere das.

z. Ohne Artikel und Hauptwort, doch in Bezie-hung auf ein bekanntes Substantiv.

Es ist in diesem Falle bald ein Zahlwort, baldein wahres Adjectivum; ein Zahlwort, wenn e6den Umfang des Substantives, worauf eS sich be-ziehet, aber auch weiter nichts, bestimmet: da istkeiner, der Gutes thue, auch nicht einer; zweyjagen einen; eines oder eins bitte ich von demHerrn; das ganze Land gehöret einem; un-ter Hunderten weiß es kaun» einer; der lcrzceohne einen. Ein Adjectivum aber, wenn der Ar-tikel in dem vorigen zweyten Falle weggelassen wird,S. kurz zuvor.

Fernerer §. 265. Wenn man absolute, d.i. ohne Sub-Erl-nick stantivuin, und ohne Beziehung darauf zählet,»vom/ ^ ""^ das Zahlwort dabey nichts Unselbständiges be-stimmet, so gebraucht man das zusammen gezogene

Neutrum