Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
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674
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674 i-TH. 2.Abschn. 6. Kap.

(1) Der wahre Ort im Augenblick der Rede;daher die Demonstrativ«, Zeigervörrer.

(2) Der Ort, welchen ein Ding im Zusam-menhange der Rede einnimmt, wo wir im Deut-schen zweyerley Pronomina haben.

(a) Solche, welche das Ding vorläufigankündigen, auf welche ein Prädicat zurück geführetwerden soll, Determinativa; und

(b) Solche, welche ein Prädicat wirklichauf das vorher bezeichnete Ding zurück führen, Re-lativ«, Beziehungswörter, welche, wenn sie zu Fra-gen gebraucht werden,

(c) die Interrogativa oder Fragewör-ter geben.

Hoffentlich ist diese Eintheilung der Natur derSache und den deutlichen Begriffen, welche mansich von diesen Bestimmungswörtern machen muß,gemäßer als die, welche man in den bisherigenSprachlehren antrifft, wo man die Determinativ«gar nicht kennet, sondern sie mit zu den Demonstra-tiviö rechnet, ob sie sich gleich sowohl in der Bedeu-tung, als in dem Gebrauche, merklich von ihnen un-terscheiden. ^

Es erhellet hieraus zugleich, daß diejenigen Wör-ter, welche man zu den PronominibuS rechnet, zwarin jeder Sprache genau bestimmt sind, aber nichtüberhaupt. Der Umstände, in welchen sich ein selb-ständiges Ding befinden kann, sind sehr viele, undes kommt auf ein jedes Volk an, welche Art vonUmständen es für sich allein durch bloße Umstands-wörter ausdrucken, oder welche es dem Substantiveals einverleibt darstellen will, ohne sie doch zu Adje-ctiven zu erhöhen. -DerUmstand der Person ist da»bey der auffallendste und nothwendigste, daher wohl

kein«