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lich nichts verstand, fand das sehr drollig, 1ej)iaumet feilivmn.
Eben diese dunkele Empfindung Zeiget sich auchin den übrigen CasibuS eines jeden Pronominis,indem sie nicht auf die gewöhnliche Art aus demNominative gemacht werden, sondern sehr oft eigeneWnrzelwörter sind, zum deutlichen Beweise, daßman von dem Begriffe, welchen sie ausdrucken soll-ten, nur einen überaus dunkeln Begriff hatte. Manbemerkt eben dasselbe an dem eben so alten Verbosey», davon an seinem Orte. Zugleich bemerktman eine seltene Übereinstimmung der persönlichenPronominum, nicht nur in allen abendländischen, son-dern auch den meisten west- und nord-AsiatischenSprachen, zum deutlichen Beweift, entweder einergemeinschaftlichen Abstammung von einem und ebendemselben Volke, welche aber schon in die frühestenZeiten des menschlichen Geschlechts fallt, oder auchder natürlichen Einförmigkeit derjenigen dunkelnEmpfindung, welche diefe Wörter bey so verschie-denen Völkern auf eine so ahnliche und übereinstim-mige Art gebildet.Ihre Sin- ' §.???. Die persönlichen Pronomina bezeichnentheilung. den Umstand der Person für den Augenblick der Re-de, und dieser kann nicht mehr als dreyfach seyn:der Umstand derjenigen Person, welche spricht, dieerste Person, derjenigen, zu welcher gesprochenwird, die zrveyre, und die abwesende Person oderdas abwesende Ding, von welchem gesprochen wird,die dritte Person. Da in allen drey Fallen diePerson entweder einfach oder mehrfach seyn kann,so finden in denselben auch Pronomina für beydeZahlen Statt.
Das Geschlecht wird an den persönlichen Pro-nominibuL aus guten Gründen im Deutschen nur
Mangel-