714 i. Th. 2.Abschn. 6. Kap.
Manne mitgab, der gestern mir der Post, sonach Verlin ging , abreisere. In andern Fallengebraucht man freylich lieber der oder welcher:die Heiligen, so ausErden sind; der Mann, souns begegnete. Es ist dieses so das alte relativePronomen, welches noch bey dem Ulphilas vor-kommt, wo es is, ic>, tlistg, und im heutigen Is-ländischen 13, tu, ttiat lautet, womit das Hebräischeni?, ^, genau überein kommt. Es scheinet,daß unser der, mit Anhängunq der vollständigenFle.rions-iaute, daraus gebildet worden, indem sund d leicht in einander übergehen, und die Englän-der ihr cke noch jeht mit einem säuselnden iaute, auö-sprechen. Da es, als ein einfacher Wurzellaut, nureine sehr dunkel empfundene Bedeutung haben konn-te, so ist es, außer dieser pronominischen Gestalt, auchnoch sowohl als ein Umstandswort, als auch als einBindewort, üblich, S. mein Wörterbuch.Relativ»», §- ?8c>. Außer diesen relativen PronominibuSzvs. gibt es auch relative Partikeln, wohin, außer dem so,besonders rvo gehöret, welches doch nur gebrauchtwird, wenn sich ein Relativum mit der Präpositionin aufden einen Ort beziehet: das ist der(Drt, rvoich zu bleiben wünsche: das ist das »zaus,rvo ich ihn sahe; das ist der lVald, rvo derBauin stand; für in welchem. Hat das Pro-nomen eine andere Präposition vor sich, fo wird diesemit den: rvo zustimmen gezogen, da sich denn dieganze Zufammenziehung nicht bloß auf Örter, son-^ dern auf Sachen überhaupt, beziehen lässet: derGrab, womit er schlug, für mit welchem. Jadas relative was muß allemahl mit feiner Präpo-sition zusammen gezogen werden, und gehet alsdanngleichfalls in wo. über. S. davon ein mehrereS§- 5Z9 f-
6. Die