Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
836
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Zz6 i.TH. 2.Abschn. 7. Kap.

Anfuhren, seyn. Auch transitiv.

Anfallen, seyn. Auch transitiv.

"Anfangen, Ansahen. Auch transitiv.

Anfaulen, anfangen zu faulen, seyn.

Anstiegen, Aufließen, Anfrieren, seyn.

Angehen, seyn: bist selber angegangen, beherzt und un-gebückr, Opitz, es ist mir- mcbr aiikiegangcn, die prcdigrist angegangen. In der Bedeutung des Betreffcns wird imHochdeutschen sehr häufig haben gebraucht, es gehec dich an,har dich angegangen, weiches der Accusativ zwar nickt völligrechtfertigen, aber doch entschuldigen kann. In der Bedeutungden Richter angehe» ist es völlig transitiv, bekommt folglichauch haben, weil mau auch im Passive sagen kann, der Richrerist angegangen worden.

Angelangen, Ancilimmen, seyn.Angränzen Anhaben, Anhalten.

"Anhangen, wird so wie das einfache hange» im .hochdeut-schen jederzeit mit haben verbunden: da« har ihm jederzeitangehangen, er hat ihm angehangen." Anheben, für anfangen.

Anheilen, seyn. - .

" Ankleben, so wie das einfache kleben. Das har ihm je-derzeit angeklebt.

Ankommen, in allen Bedeutungen seyn.Anlanden, seyn.

Anlangen. 1. An einem Orte, seyn. 2. Betreffen, in?gleichen nm etwas anlangen, haben; wo es doch nicht in allenZeiten üblich ist.

Anlaufen, seyn, auch transitiv.

Anliegen. 1. Die Sache ist ihm angelegen. 2. Er haeihm angelegen.

Annähen, Annähern, Anprallen, seyn.

Anreiten, Anrennen, Anrosten, seyn.

Anrücken, seyn; auch transitiv.

Anschießen, schnell heran kommen, seyn; auch transitiv.

Anschlagen. 1. Die Hiiilde haben angeschlagen; ichfreue mich, daß meine Ai zen^y so gur angeschlagen har,Gell, in welcher letztern Bedeutung auch seyn nicht ungewöhn-lich ist. 2. Er ist an die Mauer angeschlagen.'Anschließen. Auch transitiv.

Anschwellen, Zinsegeln, seyn.

" Ansetzen: