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Brief des heiligen Jambres in Elysium an seinen Freund Jannes, im Limbus der Väter den schwarzen Mann auf dem Berge Sinai betreffend
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seiner Laycnschaft affectirt, in seinem wahren Lich te kennen lernen.

Zuerst denn ihm ist der Verfasser ein Man,von jener abscheulichen Klasse der Menschen, wel-che man Deisten nennt, die nur einen einigen, gu-ten, volkommnen Gott erkennen, und ihn durchgetreue Befolgung der sittlichen Pflichten derMenschheit, am besten zu verehren glauben; ohnesich mit vielem Nebenglauben abzugeben, und ihnfür die Quelle der empfindbaren, nicht erträumtenGlücksceligkeit anzusehen. Um ihn recht zu brand-marken, und ihm wehe zu thun, sczt er den Verfas-ser in eine Reihe mit den Vertheidigern des geradenMenschenverstandes, Morgan, Chubb, Tindal,ZZolingbroke, Hume und Voltaire . Er nimmtes ihm sogar übel, (wie kann ein Mensch so sehrdie Sache vergessen die er liebt und vertheidigenwill) daß er die Religion der Juden nicht mitHu-mens Scharfsinn und mit Voltaire Witz ange-griffen habe, sonsien würde er wohl dem Verfasserdeshalb keinen Vorwurf gemacht haben. ArmerMan! warnm thut es dir leid, daß das Schwerdtgegen dich, nicht Rolands Duranda ist? Was diraber höchst sonderbar vorkommen wird Iannes! ?st,

daß