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Brief des heiligen Jambres in Elysium an seinen Freund Jannes, im Limbus der Väter den schwarzen Mann auf dem Berge Sinai betreffend
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göttliche Belehrungen richten sich nach Be-dürfnis, Aufklärung und Fähigkeit des.-Menschen, und sind daher so gut als diese,so gut, wie jedes andere Tverk Gottes, derVeränderung unterworfen, und ohne N^.ch-theil der Gottheit, von den Umständenabhangig. Unveränderliche Wahrheit gibtes eben so wenig, als unveränderliche Men«schcneinsicht."

Du siehst wohl leicht ein, lieber Ianncs!daß sich der Verfasser bei der Behauptung von UmVeränderlichkeit der göttlichen Verordnungen, nichtnur auf das System der Orthodoxie, sondern auchauf die Behauptungen eines Moses Mendels-sohns suchte, welcher eben dieses mit Ausnahmedessen, was das Loealc unmöglich macht, behauptete.Diese miteinander beschuldigt der Laue der Sophi-sterei, weil sie alle einerlei Meinung haben.

Er spricht zuerst von göttlichen Belehrun-gen. Hierunter kann er nichts anders, als unmit-telbare göttliche Belehrungen verstehen, weilder Verfasser die natürlichen, welche durch die Ein-sichten der Menschen entstehen, zum Grunde allernöthigen Verordnungen gelegt wissen will; und ei»

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