Zeiten, Bedürfniß und Uniständen gerichtet hätte;im Gegentheil belehrten der heilige Benedicr, und<Larl der Große die Deutschen und Sachsen mitdem Degen in der Faust. Bei den Anhänger!? desSabäismue in Arabien , gieng es auf gleiche Weiseu. s.w. Und wo können wir uns in dem jetzigen auf-geklärten Jahrhundert, wo die Neligionsbcgrisseeine so große Veränderung erlitten, einer gleichenunmittelbaren göttlichen Belehrung rühmen?Keiner der Vernünftigen, welche so vieles zu Wcg-räumung der Finsterniß und des Aberglaubens tha-ten, kein Gpalding, Teller, Jerusalem u. s. w.haben sich göttlicher Belehrungen gerühmt, son>dern ihrem gesunden Verstände, ihrer guten Phi-losophie haben wir das Licht zu verdanken, dasjetzt leuchtet. Und nun philosophischer Laye! er-weise allenfalls das Gegentheil, wenn du glaubst,die Neligionsveränderungen seien anders als durchMenschen, und auf mcuschliche Art bewirktworden.
Ein höchst seltsamer Schluß war es, aus derVeränderung der Werke der Natur, auf jene der Reli-gion zu schließen. Und selbst hier verräth der Layeeine gründliche Unwissenheit. Geschehen denn die
physi-