" 35
phrs.schen Veränderungen durch Wunder? odernach festen Naturgesetzen? Auch hier wirkt Gott sowenig unmittelbar, als in irgend einer andernSache, welche zum Gebiete der Natur und Mensch/hcit gehört. Und welch ein ungeheurer Schluß istes — weil (Lalabrien durch ein Erdbebenverwüstet worden, darum muß eine Verän-derung in der Religion Statt finden? hatwohl je ein Schüler dem priscian eine ärgereMaulschelle gegeben, als dieser Recensent derPhilosophie?
Bei diesen unphilosophischen Behauptungenbleibt der Laye nicht stehen, er geht zur Aeußerungeines Satzes über, welchen kein Xenovhanes inder Kindheit der Philosophie, kein Zeno vonElea, kein Gorgias , prodikus, Thrasima-chus, AMdamas, Stesimbrotus, und wiedie Sophisten alle heißen mögen, ärger ausdachten,und welche der phyrronischen Schule Ehre ma-chen würde. Einen Satz, der bei allen die Quelledes gröbsten Atheismus, und recht glimpflich beur-theilt, des äußersten Scepticismus seyn muß. Erheißt mit den Worten des philosophischen Layen:
C 2 „Unver,