worden als unser einer, und weiß was gutund böse ist. Doch der Laye hilft sich aus derganzen schlimmen Lage heraus, und behauptet:daß der Mensch in der ^ahe der Staude dieBemerkung könnte gemacht haben, daßThiere, welche davon gegessen hatten, ge-storben wären; und daß ihm dieses es nahegenug gelegt haben könnte, daß die Fruchtverboten wäre: o Humisch scharfsinniger LayeiBist du etwa dabei gewesen, daß du fodcrn rannst,man soll deine Hypothese für erwiesene Wahrheitannehmen? oder gilt etwa bei dir von Möglichkeitauf Wirklichkeit ein Schluß? und mit solchen Hy-pothesen willst du Philosophen überzeugen? Warder Tod vor der Uebertretung des Gebots, wofürer, nicht als eine Folge des Genusses in dem Au,-gcnbllcke desselben, sondern als eine Drohung demMenschen vorhergesagt war; so ist auch Adamnicht schuld daran, daß er in die Welt kam, undFreund Paulus beschuldigt ihn also fälschlich.Ueberdcm würden die Thiere von dem Genusse derFrucht nicht gestorben seyn, da die Folge war,man ward wie die Elohim, und lernte Gu«tes und Böses unterscheiden? würde es nichtD - ein
Druckschrift
Brief des heiligen Jambres in Elysium an seinen Freund Jannes, im Limbus der Väter den schwarzen Mann auf dem Berge Sinai betreffend
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51
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