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Brief des heiligen Jambres in Elysium an seinen Freund Jannes, im Limbus der Väter den schwarzen Mann auf dem Berge Sinai betreffend
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da ich es nicht zn er.veiscir vermag. AuchS> <?^. wird dein vorgegebenen U)undcr diesesmögliche natürliche Mittel entgegen gestl-r, iviein der angefühlte» Stelle, weil sich in der ganzenNanu- lein anderes gedenken ließ, das so leichtwäre wie dieses.

Hier aber muß ich den Layen noch naher spre-chen. Warum ist Vergiftung ein schändliches Ver-brechen? solche wahr, weil man dadurch auf einehinterlistige Weise, ohne daß Menschen sich hurenkönnen, lie ihres Lebens beraubt? Wenn die Ver-giftung cin unschädliches Ding, oder gar zur Er-haltung der Gesundheit dienlich wäre, isis dennnoch etwas Böses? Null wollen wir die Handlungdes Vergistens von den Folgen trennen, welche siehaben muß. Ist die Handlung ihrer selbst halben,oder ihrer Zeigen halben schändlich? Nicht wahr,der Folgen halben? Wenn nun aber Moses ohneVergift.iilg, allen Schaden gethan hat, welche dierrämeduinste Vergiftung harre hervorbringen kön-nen; wenn er unsre Bürger, ohne daß sie sich da-gegen verwahren konnten, ums Leben brachte, istes nicbr gleichgültig, wie das Mitte! heisst, dessener sich bediente? Kann seine Handlung entschuldigt

werden,