werden, wenn er von zweyen Mitteln, wovon einsdie Vergiftung, das andere ein unberanntes scvumag, und welche beide einerlei Wirkung thaten,gerade dasjenige wählte, das nicht Vergiftung, son-dern ein anders, eben oasselbige wirkendes Mittelwar, ergriff? Daraus sieheft du, daß du überein Mittel nicht Ursache hattest böse zu werden,da es ohne Folgen unschädlich ist. Und doch bistdu aufgebracht! Gewiß regte sich der Abscheu, denselbst eine noch nicht ganz verdorbene Seele gegendie Verletzungen der Rechte der Menschheit vonselbst fühlt, auch in dir! du zürntest auf die ver-muthete Vergiftung ihrer Folgen halben, nicht desGifts wegen, sonsrcn müßtest du jede Apotheker-büchse hassen, in welcher Arsenicttm ijl ! Eiche,so liegt in dir selbst, ohne dein Wissen, ein Ab-scheu gegen den Menschen, der solche Folgen verur-sachen konnte, uud du schmeichelst dir säischlic», dei-nen Moses zu lieben — oder billigest dn gar seineThat? denn kann dir auch das Mittel gleichgültigseyn, wodurch sie bewirkt wurde, besonders wennalle Mittel einen und denselben Zweck" bewirken,tteberdcnke dieses und werde vorsiclmg!
Unglück-