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man deshalb keinen Ruhm verdiene, weil maneinen andern Gang als ihre Widerlegung wählte?Es ist traurig, daß man große Männer in einemStreite mit einem Lu-yen in gewisser Rücksicht evm»promirciren muß: (dies macht einem Philoso-phen Schande) also ohne jene Männer mir insSpiel zu ziehen, kann man kein Philosoph seyn,ohne sich zu schämen? das merke dir !Ne»dels»söhn für die Zukunft, bei einem zweiten Jerusa-lem etwa! (ist eben so arg, als wenn man,wie er meint, den rohen Nloses noch denaufgeklarten Christen in die Hände gebenwiü) also wird der sittliche Charakter der Menschenaufs Spiel geseht, wenn Jerusalem , ^löjfelt,iNichatlis n»d l!.eß nicht widerlegt werden; dennwelche andere Rücksicht hätte der Verfasser bei sei-nem Glauben auf sie nehmen können, da er keinenGlauben auf Autorität kennt? „(und mag uns„berechtigen, sein ZZuch das alte Testament„eines Driften ?u nennen) nun aber glaubt derLaye noch unmittelbare Offenbarung durch Ersah-rungen in sich, und physische Geclenstoßr,das Buch des Verfassers wäre demnächst eine ummittelbare göttliche Offenbarung, welcheein Deist durch Erfahrungen in sich, unddurch Stöße auf feine Seele erhaltenhatte? (wenigstens) hier kommt nun eine seineCharakteristik des 'Alten Testaments für einenorthodoxen Laycn „(ist die Philosophie so„schwach, und oft fo rindisch, die Critid' sich„selbst fo widersprechend, die Den'cnngsart„fo intolerant, und die deiftische Orthodoxienoch so verlaumdcrjsch und steif darin) daswaren also die Ursachen, warum es den Namen
des