chmalen Sie nicht auf mich, verehrungswürdlsgec Herr! daß ich die verheissenen Schriftennoch nicht eingesendet habe: ich wollte Ihnen zugleicheinen Abdruck von meiner letzten Abhandlung emsen^den; und da verzögerte der Buchdrucker von einemTag auf den andern, sie fertig zu machen. Heuteendlich erhielt ich den letzten Correkturbogen, unvmit künftigem Postwagen sende ich ein grosses, grossesPaket nach Prag , wo mein Freund ,von dessen Gutich Ihnen diesen Herbst zuschrieb, es unter IhrerAdresie aufgaben wird.
Sie werden da wichtige Neuigkeiten sehen : Fa-beln , Gemälde — denn unfti e jungen Schriftstellerhaben eine Raserey zum Schreiben, bey der ich manch«mal das Gebet thue
Oii kurorem IivKibuz illum!
Von mir empf ngen Sie drey Quartale Briefe überdie Schaubühne : einen Band gesammelte kleineSchriften: ein Paar Reden — und die neue Ab-handlung von dem Verdienste des Porträtmalers ir.Auch noch mehr, wobey Sie vielleicht die Zeit be-dauren werden, die Sie darüber hinbringen. DieBriefe über die neueste österreichische Literatur ver«gesse ich nicht. Ich bin darinnen wegen meinerThereste und Eleonore gar zu erbärmlich gclobtworden —-
A 4 Aber