Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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Aber was sagt Klotz dazu? denn, Sie habensie nun doch schon? und wenigstens hat die NeugierdeSie zum ^esen verleitet: wie ungeduldig, und mitwelchem bangen Herzen erwarte ich Ihren Ausspruch?Lassen Sie mich doch nicht so lange zwischen Furchtund Hoffnung schweben! daß ist für einen Schrift-steller, der sein Urtheil abwartet, der grausamste Zu»stand: lieber sagen Sie mir gerade zu: Freund, demWochenblatt taugt nicht sonderlich viel!

Wie unglücklich ist ein Schriftsteller, der nichtbey der Presse stehen, und die Korrektur selbst besor-gen kann. Gleich als hatte ich nicht an meinen eige-nen Fehlern genug zu verantworten ; so habe ich beymersten Anblicke alles von Druckfehlern wimmeln gese-hen : und oft Druckfehler, die man gar leicht aufmeine Rechnung schreiben könnte, z. V. in dem Bor-berichte zum Anhange gleich auf der achten Zeile heißtes meine lauschende Satyre: da eS heissen muß eine:würde ich denn meine Satyre selbst charakteristren?dieses Mein ist alle Augenblick da, auf der 44« Sei-te in eben dem Borberichte iote Zeile von unten,obermal meiner Schrift: statt einer Schrift aufder 487 Seite, Zeile 7 ist ein gar voßirlicher Fehler:der Morgengeruch einer Nase, statt einer Rose: unddergleichen giebt es so viele. Wenn Sie etwcm inihrer Bibliothek dieses Blattes eine Erwähnung ma-chen ; so verbinden Sie mich doch, dieser Druck-fehler wegen dem Hrn. Verleger eine kleine Erin-nerung zu machen.

Man