Briefe")
Von dem Herrn Abbt.
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/Aw. Wohlgebornen gütige Zuschrift ist mir heutezugeschickt worden, und hat mir das Ver.znü»gen gemacht, welches ein unvermuthetes Glück alle-mal zu erwecken pflegt. Ich nehme mit Dank und mitFreuden die Freundschaft des Hrn. Prof. Kl0lM an,deren Anerbieten ich, wie die Erfüllung eines alcenWunsches, betrachte : und mit allem Rechte so be-trachten kann. Denn ich bin mir bewußt, daß ichschon vor beynahe vier Iahren meine Hochachtung vorEw. Wohlgeb. gefasset, und ungeheuchelt bezeugethabe. Wo aber erst Achtung für einen Mann in derBrust sich zeigetda braucht es nur eine kleine Auf-munterung, um sie in Freundschaft zu erweichen.
Am Ende des lZten Theils der Berliner Brietfe, werden Sie finden, daß der eifrige und gelehrteF 2 Luthe-
Diese Briefe sind ;war in dem -zsten Stücke der Klo-tzischen Bibliothek, als eine Beylage zu Abbts freund?schaftlicher Corresvonvenz, schon abgedruckt worden? ichhabe sie aber deswegen auch in diese Sammlung aufge-nommen, weil ich glaubte, daß sie hier an ihrem rech-ten Orte stünden, und man sie, aus dieser Ursache,«ngern vermissen wmv«.