neue, unbetretne Gänge des Genies, welche aus-gebreitete Kenntniß? — aber ich schweife auö; dochSie vergeben mir diesen Taumel, der mich nichtselten befallt, wenn ich an Sie denke, und meinHerz von heissen Empfindungen der Freundschaftüberwallet.
Die Berlinischen Litteratoren , welche unter derFahne des Buchhändlers, wie jene unter dem PetrusEremita, ihre Äreutz^üge angetreten haben, möchtengern stolz von dem wegrisse igrer Hauptstadt, die arsmen Gelehrten in der Provinz als gebietende Dema»zogen behandeln; gern ihnen beybringen, daß sie ihrAntheil am Menschenverstände vor ihrem Throne zuLehn empfangen müßten. Aber was werden sie zu denZeichen und Wundern sagen, die in unsern Tagengeschehen' Die Bibliothek, die^-Äa littsruria und dieletzte gründliche Kritik in den Hallischen Zeitungen ,werden ihnen zu erkennen geben, daß der Schlußihrer Periode nicht mehr weit sey, daß die Welt ohneihre Brille auch sehen kann , und daß der freye Staatder Gelehrsamkeit in unsern Umstanden nur auf einekurze Zeit kann untere Joch gebracht werden. Unddie Bekehrung des Herrn Schmidts in Leipzig ! Aberim Ernst, ich glaube sie haben Lust zu antworten, sogut es ihre Sache zulaßt; das schlüge ich aus Niko-lais Erinnerung im Seen Bande seiner Bibliothek.
Die Beurtheilung der Geschichte des menschlichenVerstandes in der Berliner Bibliothek, konnte ich sovoraus sehen, wie sie ist. Denn Sie durften m chnur loben, so nahmen j-ne ihren Weihrauch weq, d--nsie in den Litteraturbriefen, und in den ersten B^den
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